Guttenberg, so mogelt man sich in den Bundestag

17 02 2011

Wie kann es weiterhin sein, dass ein offensichtlicher „Verschönerer“ so eine Beliebtheit beim Volk hat, obwohl eine getürkter Status nach dem anderem von Ihm auftaucht. Der neuste Fall „Herr Guttenberg hat in seiner Dissertation teilweise halbseitige Passagen zu 90% original übernommen ohne dieses zu kennzeichnen“. Heutzutage wäre dieses mit ordentlicher Software an den Tag gekommen. Das die Bildzeitung die Berichterstattung auch nur sehr gehemmt führt, um mögliche verbrüderungen beim herzallerliebsten Minister zu unterstützen, zeigt mir nur, wie korrupt unsere Medienwelt ist.

Nicht das ich Ihm nicht auch seine Fehler / Fehlschläge gönne, aber seine Seriosität gegenüber Korruption in seinem Ministeriumsamt erhöht es auf keinen Fall. Warum unser Volk bei ihm so nachgiebig ist, was die Beliebtheit angeht, ist für mich unbegreiflich. Sind wirklich so viele Menschen so desinteressiert an Politik?

Wenn man jetzt noch bedenkt, mit welchen Methoden er sich für den Bundestag qualifiziert hat ergibt ist mir schleierhaft wie solche Fakten weiterhin ignoriert werden können. Wie man im Blog sieht vertretet ich allerdings diese Meinung schon etwas länger. Wer in der Politik ist, kann sicherlich sich gut darstellen, aber richtiggestellt werden müssen falsch Daten auf jedenfall.

 

[update]

Hier gibt es zu seiner Arbeit ein Wiki, dass die Seiten nach Plagiathinweisen untersucht. Auf 72,77% wurden bereits Sätze mit Plagiatsverdachte gefunden.

http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Plagiate

Witzigerweise hätte der Gute nur auf seinen Großvater hören müssen, der ein Buch mit dem Titel „Fußnoten“ geschrieben hat. Welch Ironie

http://www.tagesschau.de/schlusslicht/guttenberg598.html

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